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Davis für Lernanfänger



Viele Kinder, die heute geboren werden, bringen ein erstaunlich waches Bewusstsein mit. Viel früher als gewöhnlich interessieren sie sich für technische Aspekte, wollen mitreden können, lesen, schreiben und rechnen lernen. Für diese Kinder ist es wichtig, schon früh zu gefördert und gefordert zu werden. Neben sportlicher und künstlerischer Förderung können bereits spielerische Angebote zum Erwerb der elementaren Kulturtechniken gemacht werden. Dies hat Ronald D. Davis dazu veranlasst, ein spezielles Programm für jüngere Kinder zu entwickeln:

„Davis für Lernanfänger®“

Eltern haben jetzt die Möglichkeit, ihre Kinder in selbständiger Arbeit mit Hilfe eines dafür entwickelten Programms und der dazugehörigen Werkzeugtasche schrittweise zu fördern und so ihre Bildungschancen zu erhöhen.

Aber es gibt auch den gegenteiligen Fall:
Oft beobachten Eltern Auffälligkeiten bei ihren Kindern bereits im frühen Kindesalter und ihre Suche nach Hilfestellungen beginnt schon lange vor dem Schuleintritt.
Auch für sie ist dieses spezielle Programm entwickelt worden, dass unterstützend wirken kann, noch bevor die Schulezeit beginnt.
Es gibt den Eltern schon vor dem Schuleintritt die Möglichkeit, auf Besonderheiten zu reagieren, die auf zukünftige Lernprobleme hindeuten.
Auch in diesem Fall ist eine frühe Förderung sinnvoll. „Davis für Lernanfänger“ kann aber auch als unterstützendes Programm den Schulbeginn begleiten.

Soll diese Arbeit professionell von einem Berater begleitet werden, so sprengt sie den Rahmen der sonst üblichen Intensivwoche, müssen doch zum Lesenlernen erst einmal die Buchstaben beherrscht werden und auch zum Meistern des Alphabets ist die Buchstabenkenntnis Voraussetzung – es wird also ein ganz anderes Zeitfenster benötigt und eine andere Herangehensweisels als bei einer herkömmlichen Beratungswoche. Deshalb ist für das Lernanfänger-Programm eine längerfristige Zusammenarbeit von Eltern, Kind und Berater notwendig.

Das Kind erhält eine schrittweise Einweisung in die einzelnen Elemente der von Ronald D. Davis entwickelten Techniken. Sie sollen das Kind vorbereiten oder die in der Schule gelernten Methoden ergänzen und so sicherstellen, dass das Kind problemlos lernen kann. Dabei ist es wichtig, die einzelnen Lerntechniken möglichst spielerisch an das Kind heranzubringen und damit die Freude am Lernen anzuregen.

Lamm: junges Schaf im ersten Lebensjahr Ecke: Stelle, an der zwei Seiten einer Fläche oder drei Kanten eines Körpers aufeinander stoßen

Durch diese Kombination von Lernmethoden können schon im Vorfeld Lernprobleme vermieden und die Effizienz des Lernens kann deutlich gesteigert werden.

Auf jeden Lernschritt folgt eine Zeit, in der das Gelernte spielerisch erprobt und geübt wird. Dieses Üben findet diesmal von den Eltern begleitet im häuslichen Rahmen statt. Damit Eltern oder andere begleitende Personen die nötige Fachkompetenz erwerben können, sind sie bei der Arbeit mit dem Kind als Beobachter anwesend. Nach jedem Arbeitsschritt erhalten sie eine gründliche Einweisung in das Beobachtete.

Während der Einweisung der Eltern hat das Kind nun die Möglichkeit zu spielen.
Diese Arbeitsphasen sollten jeweils nicht länger als zwei bis drei Stunden dauern.


Spielpausen sind immer auch eine Form der Selbsterfahrung. Dieses Bauwerk eines Achtjährigen ist eine Meisterleistung zwischen Kreativität und Balance.


Danach wird das Erlernte zu Hause erprobt und gefestigt. Ist dies erfolgt, so wird ein neues Treffen vereinbart.

So kann je nach den individuellen Erfordernissen ein solches Programm Kind und Eltern die ersten beiden Schuljahre lang begleiten.

Durch das Angebot zusätzlicher Lerntechniken wird den speziellen Bedürfnissen des Kindes Rechnung getragen. Ziel ist es, erst gar keine Lernprobleme entstehen zu lassen und so dem Kind ein optimales Lernen zu ermöglichen.
Das kann besonders dann hilfreich sein, wenn sich beim Kind schon im Vorschulalter Wahrnehmungsprobleme zeigen, ältere Geschwister Lernschwierigkeiten haben oder Eltern auf eine schwierige eigene Schulbiographie zurückblicken und dem eigenen Kind dies ersparen möchten.

Ein umfangreiches Materialpaket in Form einer „Werkzeugtasche“ ergänzt das Programm.